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09.09.2010 22:11 |
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Ottilienquelle weiter auf Umweltkurs
Neue Holzpellets-Heizung in Betrieb genommen
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aus dem seehas-magazin 7-8-9 06
Völlig neue Wege beschreitet die Randegger Ottilienquelle bei der Wärme- und Warmwasser-Erzeugung für die Gebäude und Produktion in Randegg. Bislang war eine konventionelle Ölheizungsanlage installiert, die aber nun in die Jahre gekommen war und es standen hohe Investitionskosten an. Die Suche nach kostengünstigen Alternativen war erfolgreich, da gleichzeitig mit der Senkung der laufenden Heizkosten die Investitionskosten vermieden werden konnten. Die Heizungsanlage wird in Zukunft über ein Leasingmodell finanziert, dem sog. Holzenergie-Contracting von solarcomplex in Singen. Das heißt, die Ottilienquelle kauft die KWh zu einem vereinbarten Festpreis beim Investor ein. So sind die Kosten über die gesamte Laufzeit kalkulierbar und ebenso die Einnahmen für den Investor. Mit 700 KWh Leistung ist diese neue Holzpellets-Heizanlage die größte in unserer Region. Der angenehmste Effekt der neuen Anlage dürfte für Randegger die jährliche Kostenreduzierung von rund 200.000 Euro sein. Doch man wäre nicht die Randegger Ottilienquelle, würde man sich das Geld nur in die eigene Tasche stecken. Für Kultur- und Sport-Sponsoring in der Region werden jährlich ca. 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Wenn die Heizanlage künftig richtig läuft, wird das Sponsoring auf 200.000 Euro erhöht“, so die Aussage von Firmenchef Clemens Fleischmann. Ein wesentlicher Aspekt bei der Entscheidung für die Holzpellets-Heizung war auch der Umweltschutz und der ist natürlich für einen Mineralwasserproduzenten enorm wichtig. Durch die Vermeidung von fossilem Brennstoff wird der CO2 Ausstoß quasi auf Null reduziert. Dies ist ein weiterer konsequenter Schritt in der Firmenphilosophie von Randegger zum Schutz der Natur.
Neue Etikettenaktion für die Umwelt
Bereits seit einigen Jahren arbeiten die Randegger Ottilien-Quelle und der Naturschutzbund (NABU) zusammen und stellen über Rücketiketten auf den Flaschen verschiedene Natur- und Umweltthemen vor.
„Die verschiedenen Serien auf den Rücketiketten haben eine unwahrscheinlich große Resonanz hervorgerufen“, sagt Clemens Fleischmann, der kaufmännische Leiter der Randegger Ottilien-Quelle, In diesem Jahr wird sich alles um Schmetterlinge drehen. „In Kurzform wollen wir an Hand von einigen ausgewählten Schmetterlingen über die Lebensweise, aber auch über die Gefährdung berichten“, so Thomas Körner, Geschäftsführer des NABU Donau-Bodensee.
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